Kaja Gryglewska und Lucie Hauser (v.l.n.r.) bei ihrem Vortrag

Zum Holocaustgedenktag am 27. Januar hielten auch in diesem Jahr wieder die Teilnehmerinnen des Warndt-Gymnasiums an der jährlich stattfindenden Fahrt nach Auschwitz einen Vortrag vor Mitschülern und Mitschülerinnen. Lucie Hauser und Kaja Gryglewska, die im letzten Herbst an der gemeinsamen einwöchigen Fahrt der saarländischen UNESCO-Projektschulen in Kooperation mit dem aej-saar teilgenommen hatten, berichteten in ihrer einen einstündigen Präsentation von ihren Eindrücken und Erfahrungen vor Ort.

 

Die Turnerinnenriege des Warndt-Gymnasiums: Annika Mahler, Sophie Jochem, Sarah Bach, Lotta Heinz, Lina Luxemburger (v.l.n.r.) (Fotografin: Frederike Kolz)

Am 06.02.2020 war es wieder so weit. Wie bereits im vorangegangenen Jahr, nahm das Warndt-Gymnasium auch in diesem Jahr an dem Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia im Bereich Gerätturnen teil. Das Warndt-Gymnasium startete in der Altersklasse WK III und war durch die beiden Achtklässlerinnen Sophie Jochem und Annika Mahler sowie den Sechstklässlerinnen Sarah Bach, Lina Luxemburger und Lotta Heinz vertreten.

Bereits bei der Ankunft am frühen Morgen erwartete uns im Leistungszentrum Homburg-Erbach eine große Anzahl an Mitstreiterinnen anderer bundesweiter Schulen, die unseren Sportlerinnen ordentlich Konkurrenz bieten sollten. Unsere Mannschaft begann den Wettkampf mit dem Boden, das erste der vier Geräte, die geturnt werden mussten. Nach guten Leistungen am ersten Gerät und ordentlichen Ergebnissen am Sprung, erwiesen sich die beiden letzten Geräte, Stufenbarren und Balken, als die besten. Besonders am Balken, dem eigentlichen Zittergerät, turnten die Mädchen hoch konzentriert und mit nur kleinen Unsicherheiten ihre Übungen durch. Alle fünf riefen ihr ganzes Können ab und absolvierten bravourös die geforderten Anforderungen.

Nach einem spannenden, ca. zweistündigen Wettkampf wurden die Mädels für ihre guten Leistungen belohnt. Hinter den Top-Mannschaften vom Saarbrücker Gymnasium am Rotenbühl und des JKG aus Lebach erreichte das Warndt-Gymnasium einen hervorragenden 3.Platz in einem starkenTeilnehmerfeld von 13 Mannschaften.

Wir sind sehr stolz und gratulieren euch an der Stelle nochmals zu euren persönlichen Leistungen und hoffen, dass das WG auch im Jahr 2021 auf euch zählen kann.

Bereits zum 16. Mal wird im Jahr 2020 das grenzüberschreitende „Konzert der Gymnasien“ als Gemeinschaftsprojekt des Warndt-Gymnasiums Völklingen mit lothringischen Partnerschulen aus Forbach und Metz stattfinden. Tristan und Isolde, Orpheus und Eurydike, Heloisa und Abaelard ... "Die glückliche Liebe hat keine Geschichte", schrieb einst der Schweizer Philosoph Denis de Rougemont... Leidenschaft dagegen ist immer berührend, da sie ein Synonym von Schmerz ist. Welches Liebespaar mit seinem tragischen Schicksal könnte hier mehr ins Auge springen als Romeo und Julia? Dieses jugendliche Paar, das zwei verfeindeten Familien entstammt, den Montagues und den Capulets, die sich ewigen Hass geschworen haben. Die Handlung führt uns ins italienische Verona des ausgehenden 14. Jahrhunderts. Und doch ist ihre Geschichte zugleich zeitlos und universell. Um genau dies in Szene zu setzen, hat das „Konzert der Gymnasien“ in diesem Jahr eine musikalische Sprache von der Zeit des Barock bis zum Pop/Rock unserer Tage gewählt. Shakespeares Text wurde bearbeitet und zum Teil neu geschrieben, um das Stück in die Erfahrungswelt der Jugendlichen von heute zu bringen. Die Verbindung zwischen Chor, Symphonieorchester, Rockband, Theater und Tanz eröffnet so die Möglichkeit, dieses mythische Liebespaar zu neuem Leben zu erwecken und ihre Geschichte von Liebe und Tod in einer genreüberschreitenden Inszenierung neu zu erzählen.

Alle Mitwirkenden würden sich sehr darüber freuen, am Freitag, 13. März 2020 in der Gebläsehalle im Weltkulturerbe Völklinger Hütte vor einem großen Publikum singen und spielen zu dürfen!

Eintrittskarten sind auch im Sekretariat des Warndt-Gymnasiums erhältlich.

Der Einlass beginnt um 19:00 Uhr, so dass genügend Zeit bleibt, sich vor Beginn des Konzertes (20:00 Uhr) noch mit Getränken oder Brezeln zu stärken.

 

Von Anfang an und über 28 Jahre prägte Elmar Maier die Geschichte des Warndt-Gymnasiums. Geboren 1934 in Heusweiler, legte er 1954 das Abitur am humanistischen Friedrich-Wilhelm-Gymnasium ab. Es folgte das Studium der Fächer Biologie, Chemie und Mathematik an der Universität des Saarlandes, das er 1961 mit der wissenschaftlichen Prüfung für das höhere Lehramt abschloss, um danach den Vorbereitungsdienst zu absolvieren.

Ab April 1964 war er im saarländischen Schuldienst tätig, zunächst in Blieskastel und am Realgymnasium Völklingen, um schließlich im September 1969 zum Gründungskollegium des Warndt-Gymnasiums zu gehören. Bereits 1970 wurde er kommissarisch mit der Übernahme der Aufgaben des stellvertretenden Schulleiters betraut und zum Oberstudienrat ernannt. 1972 folgte die Ernennung zum Studiendirektor. Ab 1974 schließlich hatte er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand 1997 das Amt des ständigen Vertreters des Schulleiters inne. In dieser Zeit war er zudem auch Chronist der Schule.

Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus dieser Zeit erinnern sich an einen loyalen und kompetenten Kollegen, der bei Problemen stets behilflich war. Es bleibt die Dankbarkeit für seine hervorragende Arbeit.

Privat widmete sich Elmar Maier dem Tischtennissport und der Geschichte seines Heimatortes Heusweiler. Er veröffentlichte mehrere heimatkundliche Broschüren und Bücher und wurde für diese Tätigkeit mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Wir werden Elmar Maier ein würdiges Andenken bewahren und drücken seinen Angehörigen unser herzliches Beileid aus.

Die Schulgemeinschaft des Warndt-Gymnasiums