Astronomie Abend 19     Vortrag Astronomie 19 

Im Rahmen unseres Festzyklus fand im Februar 2019 am Warndt-Gymnasium ein Anstronomieabend statt. Wir konnten einem spannenden Vortrag von Dr. Carolin Liefke beiwohnen sowie an interessanten astronomischen Beobachtungen mit dem Astronomie-Verein Cassiopeia teilnehmen. 

„Der Weltraum – unendliche Weiten!“ Doch wir schreiben nicht das Jahr 2200, wie in der bekannten Fernsehserie „Raumschiff Enterprise“, sondern das Jahr 2019 am Warndt-Gymnasium. An diesem kühlen Februarabend waren etwa 200 Schüler, Eltern und Lehrer zusammengekommen, die sich für Gestirne und die Geheimnisse der Himmelswissenschaften interessierten. Und alle Besucher – ob groß oder klein, ob jung oder alt – kamen bei diesem Abend auf ihre Kosten.

So begann der Abend mit einem interessanten Power-Point-Präsentation der Astronomin Dr. Carolin Liefke, die für die Pressearbeit im Haus der Astronomie der Universität Heidelberg verantwortlich zeichnet. Die studierte Physikerin erläuterte in anschaulicher Weise, wie unser Sonnensystem funktioniert und ging dabei ebenso auf die verschiedenen Planeten und die Sonne als zentralen Himmelskörper ein. Geduldig beantwortete Dr. Liefke ebenso die zahlreichen Fragen aus dem Publikum und brachte dem einen oder anderen sicherlich noch vieles bei: Vor allem die Tatsache, dass der Olympus Mons auf dem Mars runde 22 Kilometer in die Höhe ragt und dabei alle anderen Berge des Sonnensystems übertrifft, beeindruckte die Zuhörer und Zuschauer. Für das leibliche Wohl sorgten in der Pause sorgten sowohl die Eltern des Warndt-Gymnasiums, die herzhaften Fingefood vorbereitet hatten, als auch die Schüler und Schülerinnen der Klassenstufe 12 mit dem Getränkeverkauf.

Tatkräftige Unterstützung gab es im Anschluss durch den Astronomie-Verein Cassiopeia, der schon aufgrund zahlreicher Beobachtungsabende in der Region viel mediale Aufmerksamkeit erlangt hat. So reisten die Astronomen aus Saarlouis mit ihrer kompletten Ausrüstung an! Aufgrund der starken Bewölkung zeigten sie den anwesenden Schülern, Lehrern und Eltern zuerst einmal, mit welch professionellem Material schon Hobby-Wissenschaftler arbeiten. Dank einer plötzlichen Aufklarung konnten die Gäste aber dann doch noch Gestirne wie den Mond oder den Orion-Nebel durch die Groß-Teleskope beobachten – und den aufgrund der ungünstigen Wetterlage begonnenen Vortag des Cassiopeia-Vorsitzenden Wolfgang Heidecke durch die Praxis ersetzen.

 „Das war ein interessanter Abend, den wir unbedingt wiederholen sollten“, lautete die einhellige Aussage aller Beteiligten und vieler Eltern. So bedankt sich die Schulgemeinschaft beim Astronomie-Verein Cassiopeia und hofft auf weitere astronomische Abende.