Knguru 18  

Bei dem internationalen Wettbewerb lagen die Leistungen vieler Warndt-Gymnasiasten über dem  Mittel. Zudem sicherten sich drei Geislauternerinnen einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Das „Känguru der Mathematik“ ist der mit Abstand größte Schülerwettbewerb der Welt. Mitte der Neunzigerjahre riefen zwei französische Mathematiklehrer die Idee ins Leben, am dritten Donnerstag im März Schüler rund um den Globus an Aufgaben knobeln zu lassen, bei denen logisches Denken jenseits der eingetretenen Pfade gefragt ist. Teilnehmen können alle Schüler der Klassen 3 bis 12 und jede Klassenstufe erhält altersgerechte Aufgaben in drei Schwierigkeitsstufen, die in 75 Minuten zu bearbeiten sind.

Am Warndt-Gymnasium ist das globale Projekt bereits zu einer Institution geworden, sodass die Schule auch in diesem Jahr mit über 40 Teilnehmern dabei war und beeindruckende Erfolge verzeichnete. Besonders hervorzuheben ist ohne Zweifel die Tatsache, dass viele Warndt-Gymnasiasten mit ihren Ergebnissen über dem Durchschnitt lagen. „Das spricht ohne Zweifel für die Qualität unseres Mathematikunterrichts, bei dem die Problemlösekompetenz im Vordergrund steht“, erklärt Studienrat Sebastian Kiefer, der den Mathematik-Wettbewerb am Geislauterner Gymnasium organisiert hat.

Doch auch in der Einzelwertung gelang es drei Warndt-Gymnasiasten sich unter den besten Nachwuchsmathematikern zu platzieren: Carolin Zewe (9n) landete mit knapp 99 Punkten auf einem dritten Platz, Vivien Schäfer aus der Klasse 5.1 platzierte sich sogar auf einem zweiten Rang und konnte dabei eine dreistellige Punktzahl verbuchen. Das beste Ergebnis hat aber ohne Zweifel Sophie Biwer (Klasse 5.1) zu verzeichnen, denn sie erreichte mit 106,25 Punkten einen hervorragenden ersten Platz und schaffte darüber hinaus den größten Känguru-Sprung, da sie zahlreiche Aufgaben am Stück ohne Fehler gelöst hat. Nur knapp verpasste Jonas Reiter aus der 6.3 in diesem Jahr das Siegertreppchen, obwohl er ebenfalls eine sehr hohe Punktzahl vorweisen konnte.

Studienrat Kiefer ist nun natürlich stolz auf seine Schüler: „Das sind tolle Jungen und Mädchen, die wirklich mathematisch denken“, resümiert der Mathematiklehrer die Erfolgsbilanz des Warndt-Gymnasiums. So gratuliert die Schulgemeinschaft den Cracks nochmals zu ihren Leistungen und wünscht viel Glück, Spaß und Erfolg für die noch anstehenden Wettbewerbe.