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Am Warndt-Gymnasium fand am Freitag, dem 10.03.2017 von 17.00 bis 21.30 Uhr die Lange Nacht der MINT-Fächer statt. An diesem Abend stellten sich die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik) und Technik vor. Unterstützt durch externe Kooperationspartner präsentierten wir die vielfältigen Möglichkeiten dieser zukunftsträchtigen Fachbereiche in einer ungezwungenen Atmosphäre. 
Die zahlreichen Gäste hatten die Gelegenheit, interessante Vorträge anzuhören, selbst in Workshops aktiv zu werden, sich von spannenden Demonstrationsexperimenten verblüffen zu lassen, sich in diversen Ausstellungen zu informieren und sich vom chemischen Theater der Seminarfachschüler verzaubern zu lassen. Nähere Informationen zu unserem Programm können dem beigefügten Flyer entnommen werden.

Bericht

Lange Nacht der MINT-Fächer am Warndt-Gymnasium: Spannende Experimente und Vorträge für jedermann

Am Geislauterner Gymnasium  zeigten Schüler und Lehrer, wie facettenreich und mitreißend die Naturwissenschaften sein können. Das Publikum war begeistert! 

„MINT-Zukunft schaffen “ - Diese bundesweite Initiative möchte dem Mangel an Nachwuchs in den MINT-Qualifikationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) konsequent entgegenwirken und Schulen mit einem ausgeprägten Profil in besonderer Weise fördern. Und zu dem Kreise der anerkannten MINT-freundlichen Schulen gehört seit drei Jahren auch das Warndt-Gymnasium!

„Ohne Zweifel existieren bei uns sehr viele Angebote, die es den Schülern erlauben, sich weiter zu qualifizieren“, erklärt die Mathematik-Lehrerin Nicole Rinck, die für die Organisation dieses Abends der besonderen Art verantwortlich zeichnet. So verfügt das Geislauterner Gymnasium über einen naturwissenschaftlichen Zweig und bietet eine Reihe von zusätzlichen Aktivitäten, wie die Arbeitsgemeinschaften „Robotik“ und „Schüler experimentieren“ oder  die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben, an.

„Wir wollten den Gästen einfach in ganz ungezwungener Weise präsentieren, welche Möglichkeiten in den wissenschaftlichen Fachbereichen stecken“, formuliert Chemielehrer Sven Peters dann ganz bescheiden die Zielsetzung dieses Freitagabends. Dabei übertraf die Veranstaltung ohne Zweifel viele Erwartungen, denn es war einfach für jeden etwas dabei:

So konnten die zahlreich erschienen Gäste auf eine Zeitreise in das Jahr 2050 gehen und dort eine Vielzahl von chemischen Experimenten verfolgen, bei denen es nur so zischte und brodelte! Abiturient Connor Hein ging – unterstützt durch eine eindrucksvolle Apparatur – den Geheimnissen von wissenschaftlichen Phänomenen auf den Grund und erntete für seine souveränen Erklärungen viel Beifall. Drei als Zauberlehrlinge verkleidete Zwölftklässler führten ihrerseits interessante physikalische Tricks vor und brachten damit so manchen großen und kleinen Zuschauer zum Staunen!

Ebenso hatten die Besucher aber auch die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und in zahlreichen Workshops aktiv zu werden oder durch interessante Ausstellungen zu flanieren. So gaben die Biologielehrerinnen und -lehrer eine praktische Einführung in die Kunst des Mikroskopierens. Gemeinsam mit interessierten Gästen veranstalteten die Schülerinnen und Schüler des Faches Informatik spannende Wettkämpfe im Kopfrechnen, die über verschiedene Computer ausgetragen wurden. Und die Mathematiklehrerinnen zeigten in ihren Praxis-Ateliers, wie nah das Basteln und die Geometrie doch beieinander liegen.

Aber was haben die MINT-Fächer denn mit der Schauspielerei zu tun? Diese Frage beantworteten die Teilnehmer eines Seminarfachs auf humorvolle und zugleich eindrucksvolle Art und Weise, denn in dem von Dieter Adam geschriebenen Dreiakter „Blaues Blut und Erbsensuppe“ verbanden sie den kurzweiligen Inhalt des Schwanks mit vielen spannenden chemischen Effekten. So servierte zum Beispiel ein Butler während eines angeregten Tischgesprächs einen Sekt, der in jedem Glas seine Farbe wechselte, und wenig später explodierte die Zigarette eines ungezogenen Grafensohns mit Knall und Rauch auf der Bühne.

Dieses Theater-Highlight war letztlich ein Sinnbild des gesamten Abends, an dem sich Wissenschaft und Vergnügen gegenseitig bereicherten. Das Warndt-Gymnasium dankt allen Gästen, allen innerschulischen und außerschulischen Mitwirkenden (wie der HTW Saar, dem NanoBioLab der Universität des Saarlandes, der Wissenswerkstatt Saarbrücken, den Dozenten und Vortragsrednern, …) sowie der Elternvertretung, dass sie zum Gelingen dieses tollen Events beigetragen haben.