Drei Teams der Robotik-AG knüpfen an die tollen Erfolge der vergangenen Jahre an und qualifizieren sich für das Finale der RoboNight.



Beim Vorentscheid zur RoboNight mit mehr als zwanzig teilnehmenden Teams am 26.10.2019 landeten unter den zehn, die sich für das Finale qualifizieren, gleich drei Teams vom Warndt-Gymnasium. Das Team Techno mit Timon Kunze (6-2) und Till Jammas (6-1) erreichte Platz 8, das Marvel-Team mit Matteo Schubert (9s2) und David Biewer (7-3) erreichte Platz 5 und das Team Robo Kids mit Nico Placzek (7-4), Maren Quinten (7-3) und Cedric Neymann (7-2) erreichte einen tollen vierten Platz (v.l.n.r.). Die betreuenden Lehrer Nicole Rinck und Roland Rau sind stolz auf ihre Schützlinge.

In der großen Abschlussveranstaltung, der RoboNight, die am 30.11.2019 stattfinden wird, müssen die konstruierten Roboter drei von der HTW gestellte Aufgaben lösen können.

Das Warndt-Gymnasium wünscht den Teams viel Erfolg.


 

Als die Planungen zu den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich der 50-Jahr-Feier des Warndt-Gymnasiums vor anderthalb Jahren begannen, wurde die Idee geboren, das erste von Lehrern der Schule selbst komponierte Musical „Luzie und die Sache mit dem Mond“ wiederaufzuführen. Nach der Äußerung dieses Gedankens haben sofort viele der Kolleginnen und Kollegen, die bei der Uraufführung im Jahr 2008 dabei waren, diese Idee unterstützt und Textdichter Nils Hollendieck und Komponist Christian Bur (neben der ehemaligen Musiklehrerin Eva Niebergall) ermutigt, es in der Projektwoche doch erneut einzustudieren und als Abschluss des Jubiläumsjahres 2019 zu präsentieren.

Diese Idee hat den beiden Urhebern sehr zugesagt, denn auch ihnen ist die Geschichte der kleinen mutigen Luzie, die den Kampf gegen das Unrecht in Person des scheinbar übermächtigen Herrn Frikadelle aufnimmt, nie so ganz aus dem Kopf gegangen. So haben sie sich gemeinsam mit Musiklehrer Raphael Petri an die Arbeit gemacht und sind das Wagnis eingegangen, in nur fünf Tagen diese wundervolle Geschichte  einzustudieren und vor einem begeisterten Publikum an zwei Abenden im Dorfgemeinschaftshaus Geislautern aufzuführen.

Über 40 Schülerinnen und Schüler aus den Klassenstufen 6-12 sind dabei als Schauspieler, Sänger, Tänzer, Musiker, Techniker, Choreographen, Kostümbildner und Requisiteure über sich hinausgewachsen und haben so dem Jubiläumsjahr einen mehr als würdigen Abschluss bereitet. Vielleicht war „Luzie und die Sache mit dem Mond“ nicht zum letzten Mal am Warndt-Gymnasium zu sehen …

Das Warndt-Gymnasium trauert um seinen ehemaligen Didaktikleiter, Studiendirektor Klaus Fromm

«Ich hätte heute hundert Dinge zu sagen, aber ich beschränke mich auf drei“, mit diesen Worten begann unser ehemaliger Kollege Klaus Fromm oft seine Redebeiträge in Konferenzen oder Dienstbesprechungen.

Auch das Kollegium des Warndt-Gymnasiums würde gerne hundert, wenn nicht tausend Dinge zu seinem ehemaligen Didaktikleiter sagen – vielen fallen sicherlich interessante Bonmots, dienstliche und private Begegnungen oder einfach nur der gemeinsam verbrachte Schulalltag ein.

Wie Klaus Fromm beschränken wir uns jedoch ebenfalls auf drei wichtige Aspekte seines Wirkens und Schaffens am Warndt-Gymnasium:

  1. Klaus Fromm war ein saarländische Preuße im besten Sinne des Wortes: Akkurat, genau, und zuverlässig. Sowohl auf Klaus Fromm als auch auf seine Zusagen war stets Verlass. Ein „Ja“ war ein „Ja“, ein „Nein“ war ein „Nein“, wie es die ehemalige stellvertretende Schulleiterin Annemarie Pauly einmal prägnant auf den Punkt brachte. Hohe Ansprüche im puncto Arbeitsdisziplin stellte er zuerst an sich selbst und dann an seine Kollegen – die diese nicht immer zur vollsten Zufriedenheit erfüllen konnten, aber es zumindest stets versuchten …
  2. Klaus Fromm war ein couragierter und geradliniger Mann, der seine Meinung stets offen und in konstruktiver Weise kundtat – ohne zu taktieren oder auf die herrschende Stimmung und den Zeitgeist zu schielen. Auch scheute er sich nie, unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Im Vordergrund stand dabei jedoch nie seine eigene Person, denn dem leidenschaftlichen Mathematik- und Physiklehrer lagen jede Egozentrik und Eitelkeit fern. Klaus Fromm ging es um die Sache – hier können sich vielePädagogen immer noch ein Beispiel nehmen.
  3. Klaus Fromm war nebenbei aber einfach auch ein „toller Typ“, um es salopp zu formulieren. Mit vielen jungen Kolleginnen und Kollegen strich er – als Mitglied der Schulleitung – verschiedene Räume des Warndt-Gymnasiums, half bei Umzügen oder stand einfach mit Rat und Tat zur Seite, wenn es mal brenzlig war oder wurde.

„Wenn man alt wird, macht man manchmal komische Sachen“, sagte mir einmal mein ehemalige Kollege Klaus Fromm in einem Pausengespräch. Schade, Herr Fromm, dass es Ihnen nicht vergönnt war, älter zu werden!

Wir werden Ihnen ein würdiges Andenken bewahren. Unsere Gedanken sind bei Ihrer Familie!

Die Schulgemeinschaft des Warndt-Gymnasiums